
© PernillaDanielsson
Nobis Palma

Es ist eines der spannendsten Hotelprojekte der letzten Jahre. Der ehemalige arabische Palast aus dem 12. Jahrhundert ist eines der ältesten Gebäude Palmas.


In sieben Bauphasen über fast tausend Jahre wurde das Ensemble immer wieder umgebaut. Mitte des 15. Jahrhunderts wurde der Komplex im gotischen Stil mit gewölbten Decken und imposanten Torbögen renoviert und zwei Jahrhunderte später im Barockstil weiter umgestaltet. Heute sind noch viele Elemente aus über 1.000 Jahren Geschichte erhalten.


Nach 40 Jahren Leerstand wurde das historische Gebäude zu einem Luxushotel mit 37 Zimmern und Suiten gemeinsam von den Architekten Gert Wingårdh, der Architektin Helena Toresson und den spanischen Büros Jordi Herrero Arquitectos und Eduardo Garcia Acuna Arquitectos durchgeführt. Es ist ein beeindruckendes Kunstwerk entstanden, das Vergangenheit und Gegenwart mit scharfen Kontrasten kombiniert. Die ursprünglichen Merkmale des Gebäudes wurden sorgfältig restauriert und hervorgehoben. Was zum Beispiel einst ein Springbrunnen war, ist nun ein intimes Tauchbecken. Eine ruhige, historische, neun Meter hohe Decke wurde erhalten und bietet nun eine spektakuläre Kulisse für die Cocktailbar.


Mit zwei originalen Innenhöfen, einer Dachterrasse und einem eigenen Restaurant unter der Leitung des mallorquinischen Küchenchefs Xema Álvarez verbindet das Nobis Hotel Palma die Vergangenheit mit der Gegenwart und schafft ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Alt und Neu.


Die Nobis Suite bietet auf 84 Quadratmetern Ausblicke auf den üppig grünen Garten und auf die Sonnenterrasse. Die im Originalzustand erhaltenen Mauern sind eine Verbeugung vor der bewegten Geschichte dieses einzigartigen Bauwerks.


Eine behagliche Sitzecke, ein zusätzlicher Esstisch und ein luxuriös mit Badewanne und Dusche ausgestattetes separates Badezimmer sorgen für absolutes Wohlbefinden.


Die 44 - 51 Quadratmeter großen Suiten sind mit einem Kingsize-Doppelbett und zwei bequem komfortablen Sesseln bzw. mit einem Sessel und einem Sofa ausgestattet.


In den Rooftop-Suiten, mit eigener Terrasse und Blick auf die Kathedrale, sind zeitlose Naturmaterialien wie Wolle, Leder und Holz vorherrschend.


Zwei Terrassen, eine Loungeterrasse und eine Rooftop Terrasse mit Blick auf die Kathedrale laden zum Relaxen ein. Fotos: Pernilla Danielsson
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